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40. SCHWEIZERMEISTERSCHAFT DER VORDERLADERSCHÜTZEN

17. -18. Juni 2017 - Altstätten SG

 

Hans-Peter Rüfenacht räumte ab
Alle schossen gegen Hampi
Medaillensegen für Rüfenacht

 

Hans-Peter Rüfenacht aus Bottenwil gewinnt an der 40. Schweizer Meisterschaft der Vorderlader Schützen, die in Altstätten ausgetra-gen wurde, sieben von 19 Goldmedaillen. Zweimal wurde er noch Zweiter. Das achte Gold vermasselte ihm Katharina Stierli aus Reinach, das neunte Edelmetall musste er Roland Frei aus Würenlos zugestehen.

 

Schiessen.- Am 17./18.Juni 2017, fand auf dem Kleinkaliber- und Schwarzpulverstand, im Hädler bei Altstätten, die 40. Schweizer Meisterschaft im Vorderladerschiessen statt. Mit 70 Teilnehmern, davon 15 aus dem Welschland, vorwiegend aus Genf und elf Schützen aus dem Tessin, war die Beteiligung so hoch wie schon lange nicht mehr. Die 19 Disziplinen wurden mit Original- und Replikawaffen ausgetragen.

 

Es stellte sich mal wieder die Frage:

  „Wenn Hans-Peter Rüfenacht antritt, wer wird hinter dem Aargauer zweiter ?“
 

Von Hans-Peter Rüfenacht auf die Ehrenplätze verwiesen wurden, Katharina Stierli aus Reinach, Roland Frei aus Würenlos, Louise Van Greunen aus Genf, Roland Zahler aus Arni, Adrian Eichelberger aus Madiswil und zweimal Herbert Grad aus Thal.

 

Der beste Vorderladergewehrschütze der Schweiz wurde allerdings auch in die Schranken gewiesen. Einmal von Katharina Stierli aus Reinach, die mit dem Vetterli Perkussionsgewehr (Replika) stehend 50 Meter einen Punkt mehr schoss als der X-fache Schweizer Meister, sowie das zweite Mal von Roland Frei aus Würenlos, der mit dem Pennsylvania Steinschlossgewehr (Original) stehend 50 Meter, sogar zwei Punkte mehr erzielte als Rüfenacht mit der Replika-Büchse.
Eine kleine Überraschung ist die Disziplin Walkyrie 100m Damen, also eine reine Frauenkategorie. Hinter Esther Eggenschwiler aus Matzensdorf (96) folgten Louise Van Greunen aus Genf (91) und Inge Grad aus Thal (89) und somit wurde Katharina Stierli um einen Punkt auf den vierten Platz verwiesen.

Deutlich siegte Hans-Peter Rüfenacht, in der Disziplin Miquelet (Original+Replika) 50 Meter, mit 93 Punkte vor dem 86 Punktestand von Katharina Steirli.

Ein Zähler dahinter, Roland Frei aus Würenlos der mit zwei Gold, zwei Silber und einer Bronzemedaille hinter Rüfenacht der zweiterfolgreichste Teilnehmer war. Rüfenacht schoss übrigens als einziger Schütze mit der Hizadai Luntenschlossmuskete kniend, das Maximum von 100 Punkten.

 

Spannung pur

 

Spannend war die Entscheidung in der Disziplin Kuchenreuter Perkussionspistole (Replika) 25 Meter, der wohl anspruchsvollsten und mit 29 Teilnehmern auch die am meisten umkämpfte Disziplin.
Den Sieg und die Goldmedaille holte sich mit 91 Punkten Albert Seitz vom organisierenden Verein der Schwarzpulverschützen Altstätten, vor Ulrich Moser, Silbermedaille aus Brenzikofen mit ebenfalls 91 Zähler sowie Uwe Schneider aus Zweisimmen, der vor drei weiteren 90 Punkte Schützen die Bronzemedaille erhielt. Unumstritten schossen diesmal die Schützen mit ihren Originalwaffen präziser. So erzielten Bruno Reber mit 92 Zählern Gold, Adrian Weber (92) Silber und Jürg Niederhäuser (91) Bronze.
Zwölf Teilnehmer lagen mit ihren Ergebnissen innerhalb einer Differenz von 2 Punkten.

 

Immer dabei

 

Die anderen Goldmedaillen holten sich mit 98 Punkten in der Disziplin  Whithworth (Original), Ueli Eichelberger aus Madiswil, der an allen 40 Meisterschaften dabei war. Mit 92 Punkten in der Disziplin Cominazzo (Replika), Bruno Reber aus Bern, mit 94 Punkten in der Disziplin  Kuchenreuter (Original) und mit 94 Zählen in der Disziplin Colt (Original), Adrian Weber aus Arth. Mit 96 Punkten in der Disziplin Mariette (Replika), Rolf Beck Langenthal, mit 82 Zählern in der Disziplin Malson (Replika), Mirko Tantardini aus Morbio Inferiore und mit 86 Zählern in der Disziplin Tanzuzu (Replika), Ulrich Wiedmer aus Moosseedorf.

 

Schwierige Verhältnisse

 

An diesem Wochenende war es ausgesprochen schwierig  Spitzenresultate zu erzielen. Bei dieser extremen Sonneneinstrahlung waren die Lichtverhältnisse nicht ideal. Wer früh am Morgen schoss war eindeutig im Vor-teil» sagte OK Präsident Benno Büchel, der trotzdem zufrieden war über den guten reibungslosen Verlauf der Veranstaltung. Die Stimmung vor Ort und die Kollegialität war an beiden Tagen beispielhaft. Die nächste Meis-terschaft findet in Oberentfelden statt. Benno Büchel und seine Vereinskollegen, die diesmal mit Betreuungs- und Organisationsaufgaben beschäftigt waren, werden auch wieder ein Wort um die Vergabe der Medaillen mitreden können.

 

Bericht:  Mäx Hasler

 

 

 

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